Nicole ist bereits seit 2008 Teil von Konica Minolta. Angefangen als Sales Assistant im Key Account ist sie heute als Sales Manager Global Accounts für uns tätig. In dieser Zeit hat sie nicht nur ihre Karriere vorangetrieben, sondern hat berufsbegleitend ein Studium absolviert, eine Tochter bekommen, ihre Masterarbeit während der Karenz geschrieben und fungiert gleichzeitig als Präsidentin des Soroptimist Clubs Südburgenland. Zusätzlich engagiert sie sich, neben ihrer eigentlichen Tätigkeit, als Markenbotschafterin für Konica Minolta. Bei allem, was Nicole tut, ist sie fokussiert und mit Herzblut bei der Sache.
Von Überleistung zu Balance
„In meinem vorherigen Job musste ich gefühlt 24/7 verfügbar sein und war viel unterwegs. Auch wenn ich durch die viele Arbeit eine steile Lernkurve hatte und mich vielseitig einbringen konnte, habe ich mich nach einem Jahr entschieden, dass es Zeit für etwas Neues war. Denn meines Erachtens kann man so einen Workload nicht langfristig leisten, ohne dass es Spuren hinterlässt. Und dann kam das Angebot von Konica Minolta gerade zum richtigen Zeitpunkt. Ich kannte bereits einige Menschen, die zu Konica Minolta gewechselt waren, und alle waren sich einig, dass dort ein sehr positives Arbeitsumfeld herrscht, dass auf die Mitarbeitenden geachtet wird, man per „du“ ist und einfach die Handschlags-Qualität gegeben ist. Zudem habe ich es als äußerst positiv wahrgenommen, dass mir im ersten Interview ausschließlich Frauen gegenübersaßen – das hat mich wirklich inspiriert.“
Gekommen um zu bleiben
„Nachdem ich mir einen Namen in der Branche gemacht hatte, kamen auch externe Jobangebote und zwischendurch habe ich über einen Wechsel nachgedacht. Aber ich hatte das Glück, dass mein Teamleader mein Potential erkannt hat und mich nicht gehen lassen wollte – er hat mir immer einen Grund geliefert zu bleiben, seine Zusagen gehalten und zusammen mit den attraktiven Benefits war es immer ein überzeugendes Angebot, das mich zum Bleiben bewegt hat.“
Wo Licht ist, ist auch Schatten
„Klar, der Weg nach oben ist nicht immer einfach und nicht jeder ist einem wohlgesonnen. Als es so weit war, dass ich globale Kunden übernehmen sollte, wurde mir von einer Person unterstellt, dass ich den Job nur bekommen hätte, weil ich kurze Röcke tragen würde. Allein die Tatsache, auf so eine Idee zu kommen, hat mich so wütend gemacht, dass ich ernsthaft darüber nachgedacht habe, das Unternehmen zu verlassen. Aber dann dachte ich mir, dass ich über solchen Dingen stehen muss und ich wollte beweisen, dass das völliger Blödsinn ist. Für bestimmte Funktionen wird im Zuge des Bewerbungsprozesses ein Self-Assessment zur Persönlichkeitseinschätzung durchgeführt, um zu beurteilen, wer für eine bestimmte Position geeignet ist. Auch ich habe dieses Assessment durchlaufen und konnte somit zeigen, dass ich fachlich und persönlich für die Rolle geeignet war. Und mit meinem heutigen Erfolg habe ich denjenigen, der so einen Unsinn erzählt hat, eines Besseren belehrt.
Zu Beginn meines Berufslebens, als die Tools zur Rechtschreibprüfung noch nicht so ausgereift waren und tatsächlich vieles per Hand geschrieben wurde, war meine Legasthenie eine zusätzliche Herausforderung. Viele Aufgaben waren zeitaufwendiger für mich, da ich immer Korrektur lesen musste, um zu schauen, ob tatsächlich keine Rechtschreibfehler in meinen Texten waren. Mit der heutigen Technik ist das aber schon lange kein Hindernis mehr für mich. In der Regel diktiere ich meine Texte einfach.“
„Eine gute Arbeitsteilung, eine genaue Zeitplanung und eine konsequente Einhaltung dieser, machen möglich, was zuvor als unmöglich erschien.“
Nicole Hahn
Sales Manager Global Accounts
Ein gutes Zeitmanagement als Schlüssel zum Erfolg
„Ich entscheide mich oft für Dinge, die mich begeistern, ohne vorab meine Zeitressourcen zu checken. Beispielsweise bin ich davon ausgegangen, mein Studium früher abzuschließen. Doch durch ein paar gesundheitliche Rückschläge hat sich meine Masterarbeit in meine Karenz verschoben. Das „Okay“ für das Thema kam, und 10 Tage später kam meine Tochter. Und ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, wie ich das zeitlich geschafft habe. Die Zeit war heftig – ein kreatives Werk zu verfassen, nachdem man den ganzen Tag mit einem Schrei-Baby verbracht hat?! An vielen Tagen war mein Hirn am Ende Matsche-Kuchen und ich fühlte mich nicht mehr einsatzfähig. Trotzdem habe ich dann noch weitere 4-5 Stunden, meist bis 03:00 Uhr in der Früh, dagesessen und an meiner Arbeit geschrieben, während mein Mann unsere Tochter ins Bett gebracht hat. Meine Familie und die Liebe meiner Tochter haben mir die Motivation gegeben, durchzuziehen. Gleichzeitig wusste ich, dass ich mir keine Sorge darum machen muss, wie es während meiner Karenz auf der Arbeit läuft. Meine Kolleg*innen haben den zusätzlichen Workload super abgefangen, sodass ich mich voll und ganz auf das Mutter-Dasein und die Masterarbeit konzentrieren konnte – echtes Teamwork eben. Eine gute Arbeitsteilung, im Job sowie privat, eine gute Zeitplanung und diese auch wirklich einzuhalten, haben es möglich gemacht. Mein Tipp: alles konsequent planen und einzuhalten. Denn wenn hier und da mal etwas 5 Minuten länger dauert, verschiebt sich plötzlich alles. Deswegen habe ich meinen Alltag geplant und komplett durchgetaktet.“
„Ich glaube, in fast jeder Firma könnte man noch mehr für Gleichberechtigung tun. Bei Konica Minolta hat man das erkannt und arbeitet daran.“
Nicole Hahn
Sales Manager Global Accounts
Engagement für Vielfalt und Chancengleichheit – auch außerhalb des Jobs
„Neben meiner Familie und meinem Job liegt mir der Soroptimist Club Südburgenland sehr am Herzen. Das ist ein Verein, der sich für Mädchen- und Frauenrechte, Awareness und Perspektivengestaltung einsetzt, genauso wie gegen Gewalt und für die Gesundheit und wirtschaftliche Gleichheit von Mädchen und Frauen. Wir sind Teil von UN Women, und ich bin momentan Präsidentin des Clubs in meiner Region. Das ist für mich ein Herzensthema.
Auch bei Konica Minolta setze ich mich für dieses Thema ein, engagiere mich in einer Awareness-Kampagne und stehe als Mentorin für Kolleginnen in Österreich zur Verfügung. Ich unterstütze jede Frau, die mehr erreichen und weiterkommen möchte. Es braucht mehr Mentorinnen, die die Themen mittragen und aussprechen, wenn sie Ungleichheit beobachten und füreinander einstehen. So können wir uns helfen, gerade wenn es Frauen betrifft, die sonst nicht gesehen werden.
Ich bin selbst Teilnehmerin der diesjährigen Runde des dreimonatigen Entwicklungsprogramms She-Plus, welches das Ziel verfolgt, ein Netzwerk rund um ein persönliches Geschäftsziel aufzubauen. Ich finde es ganz, ganz wichtig, dass es solche Programme gibt. Ich weiß nicht warum, aber Männer haben oft ein stabileres Netzwerk und bei Frauen wird das Netzwerken oft noch nicht so gelebt. Durch das She-Plus-Programm können sich Frauen (und Männer) bei Konica Minolta besser vernetzen, mehr kommunizieren und werden dazu ermutigt, den nächsten Schritt zu wagen. Ich glaube, in fast jeder Firma könnte man noch mehr für Gleichberechtigung tun, bei Konica Minolta hat man das erkannt und arbeitet daran.“
Meine Botschaft an andere:
„Ich kann jedem empfehlen, bei Konica Minolta zu arbeiten. Die Work-Life-Balance zusammen mit der mobilen Arbeitswelt, der Ausstattung, sodass man alles erledigen kann, egal wo man ist, das ist wirklich besonders – echt ein Top-Arbeitgeber.
Und bestehenden Mitarbeitenden möchte ich gerne mit auf den Weg geben, sich mehr zu trauen. Hinterfragt Prozesse und sagt, wenn eurer Meinung nach etwas nicht optimal läuft. Es gibt so viel Unterstützung und helfende Hände, die euch unter die Arme greifen und Kolleg*innen die euch bestärken. Es braucht Stimmen, die laut sind.“