Prognosen und Trends für den Etikettendruck 2023

Wien | 10 Jänner 2023

Die Produktion von Labels ist zum Mainstream geworden, wobei mehr als ein Drittel des Gesamtwerts bereits vollständig digital oder hybrid erstellt wird. Der Schritt hin zur Digitalisierung wird von Marken und Einzelhändlern befeuert, die von der Etikettenproduktion mehr Agilität und eine rasche Reaktion auf sich schnell ändernde Nachfragemuster erwarten. Konica Minolta stellt die Trends und Treiber im Etikettendruck für 2023 vor.


Trend 1: Druckereien entwickeln sich zur Smart Factory
Der große Trend 2023 lautet „Smart Factory“. Die angespannte Lage auf den Rohstoffmärkten und steigende Energiekosten zwingen Druckbetriebe dazu, das wirtschaftliche Gesamtbild des eigenen Unternehmens kritisch zu betrachten. Benötigt werden Optimierungspotenziale über alle unternehmerischen Prozesse hinweg.  Workflow-, Software- und Prozessautomatisierung sind zusammen mit dem Einsatz von Cloud-Lösungen wichtige Stellschrauben, um Kostenblöcke aufzubrechen. Ein höherer Automatisierungsgrad in der Produktion und mehr Effizienz auch in den Backoffice-Prozessen unterstützt Etikettenverarbeiter dabei, sich 2023 wirtschaftlich gesund aufzustellen. Ein „intelligent vernetzter Arbeitsplatz“, der „As-a-Service“-Angebote und Managed-IT-Lösungen nutzt, entlastet Unternehmen auf der Kostenseite und stärkt die Flexibilität in ihren Geschäftsprozessen.
 
Trend 2: Nachhaltige Produktion als Wettbewerbsvorteil
Der digitale Label- und Etikettendruck floriert. Die Auflagenhöhen sinken kontinuierlich und Kleinserien sind wirtschaftlich nur mit digitalen Druckverfahren möglich. 2023 werden Druckeinkäufer zudem immer stärker auf Nachhaltigkeitsfaktoren achten. Hier schlagen vor allem die ressourcenschonenden Aspekte des Digitaldrucks zu Buche: weniger Ausschuss und damit eine Reduktion von Abfall. Neben guten Argumenten im Kundengespräch hilft dies dem Druckunternehmen, Fragen zur Verfügbarkeit von Rohstoffen sowie Preis- und Energiesteigerungen in den Griff zu bekommen.
 
Trend 3: Kleinere Haushalte, größere Anzahl Verpackungen
Einen wichtigen Trend für 2023 formuliert das Beratungsunternehmen Smithers: „Wenn die Bevölkerung wächst und die Anzahl der kleineren Haushalte zunimmt, werden auch die Verpackungsmengen zunehmen.“[1]E-Commerce mit Einzelpersonen erfordert mehr Verpackungen, um Artikel während des Transports zu schützen: Flaschen, Gläser, Lebensmittelverpackungen – viele davon brauchen ein Etikett und  Smithers beziffert den Wert des globalen Marktes für digital bedruckte Etiketten im Jahr 2022 auf 12,6 Milliarden US-Dollar. Dieser ist seit 2017 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 7,7 % gewachsen, während das Volumen im Durchschnitt um 10,8 % stieg.[2] Darüber hinaus prognostiziert Smithers, dass der digitale Etikettendruck bis 2032 ein Volumen von fast 20 Milliarden US-Dollar erreichen wird, wenn die Leistung digitaler Schmalbahndruckmaschinen die analoge Produktion übertrifft und digitale Veredelungs- und Endverarbeitungsoptionen zur Verfügung stehen.
 

 
Trend 4: Der Wachstumskurs bleibt ungebrochen
Die aktuellen Zahlen der Marktanalysten zeigen ein einheitliches Bild:  Das Wachstumspotenzial für den digitalen Etikettendruck bleibt auch in den kommenden Monaten ungebrochen. IDC prognostiziert, dass der westeuropäische Markt für digitale Etiketten- und Verpackungsdrucker bis 2025 voraussichtlich um 13,1% wachsen wird.[3] Der europäische Verband der Selbstklebe-Etiketten- Industrie FINAT wiederum hat in einer Studie ermittelt, dass mehr als ein Drittel der Befragten (37 %) im Jahr 2023 eine Digitaldruckmaschine kaufen und auf digitale Produktion umstellen will. Das ist ein deutlicher Sprung gegenüber dem vergangenen Jahr (21%).
 
Trend 5: Moderne Technologie senkt Betriebskosten
Als globaler Technologieanbieter mit lokaler Servicestruktur bedient Konica Minolta seit mehr als sechs Jahren kleine und mittlere Etikettenverarbeiter. Mit der Einführung der AccurioLabel 400 richtet sich Konica Minolta nun auch an die High-End-Märkte. Die AccurioLabel 400 senkt die Betriebskosten dank noch langlebigerer Komponenten und erlaubt einen Druck in 4- oder 5-Farben-Konfiguration für Label mit weißem Toner. Zudem produziert sie mit einer maximalen Druckgeschwindigkeit von bis zu 39,9 Metern pro Minute.
 

 
„Wir blicken äußerst positiv in die Zukunft. Digitale Etikettentechnologie wird weiter in den traditionellen Flexo- und Offsetbereich expandieren – eine gute Nachricht für all diejenigen, die bereits aktiv digital produzieren, und für diejenigen, die sich weiterentwickeln wollen“, sagt Joerg Hartmann, Geschäftsführer Konica Minolta Business Solutions Deutschland und Österreich.
 
 
 
 
[1] Smithers: "Die Zukunft des Digitaldrucks bis 2032, Märkte und Prognosen für Digitaldruckprodukte"
[2] Smithers: "Die Zukunft des Digitaldrucks bis 2032, Märkte und Prognosen für Digitaldruckprodukte"
[3] IDC Market Note, Konica Minolta stellt AccurioLabel 400 vor, .doc # EUR149276522, Juni 2022
 

Über Konica Minolta Business Solutions Österreich

 

Konica Minolta Business Solutions Österreich gestaltet den intelligent vernetzten Arbeitsplatz und begleitet seine Kunden als Technologie- und Managed-Service-Provider durch die digitale Ära, indem es für seine Kunden Mehrwert durch Daten schafft. Mit seinen smarten Office-Produkten wie marktführenden Drucksystemen, Cloud-Services und IT-Dienstleistungen unterstützt das Unternehmen u. a. mobiles Arbeiten und die Optimierung und Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Dabei ist Konica Minolta zum zweiten Mal in Folge zum besten Managed-Service-Provider im DACH-Raum gewählt worden (laut IDG), der im Rahmen seiner IT-Dienstleistungen Business-Software, Infrastruktur- und Securitylösungen bietet.

 

Darüber hinaus begleitet Konica Minolta als 6-jähriger Marktführer im Produktionsdruck und als einer der führenden Anbieter im Bereich Inkjet, Veredelung und Etikettendruck seine Kunden bei der Entwicklung neuer Geschäftsmöglichkeiten - mit modernster Technologie, Software und neuesten Innovationen in den Bereichen Druck, Anwendungen und Know-how.

 

Mit Lösungen im Bereich Video-Services und Healthcare deckt Konica Minolta ein breites Spektrum an Hardware, Software und Dienstleistungen ab. Das Unternehmen garantiert Kundennähe und professionelles Projektmanagement über den direkten Vertrieb sowie rund 100 Partner in ganz Österreich.

 

Den Hauptsitz der Konica Minolta Business Solutions Austria GmbH in Wien leiten die Geschäftsführer Joerg Hartmann und Jiro Tanaka. Die Konica Minolta Business Solutions Austria GmbH ist eine 100% Tochter der Konica Minolta Inc. mit Sitz in Tokio, Japan. Mit rund 39.000 Mitarbeitern weltweit (Stand März 2022) erzielte Konica Minolta, Inc. im Geschäftsjahr 2021/2022 einen Nettoumsatz von rund 7,4 Milliarden Euro.

 

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