Viele Menschen engagieren sich zusätzlich zu ihrem Job ehrenamtlich. Wir zeigen, wie Roman, Verena und Andreas die Welt ein Stück besser machen – und wie Konica Minolta in Deutschland und Österreich sie dabei unterstützt.
Ehrenamtliches Engagement bringt das Schönste im Menschen zum Vorschein: die Bereitschaft, anderen zu helfen und die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Konica Minolta fördert das Engagement von Mitarbeitenden. Denn es bereichert nicht nur jeden Einzelnen, sondern leistet einen wichtigen Beitrag für eine solidarische Gesellschaft. Wir stellen drei Kolleg*innen vor, die in unterschiedlicher Form Verantwortung übernehmen und die Gesellschaft mitgestalten.
Roman: Drohnenpilot auf Vermisstensuche
Erst war es eine Spielerei, jetzt rettet er damit potenziell Leben: Roman Czech steuert gerne Drohnen durch die Lüfte – seit zwei Jahren auch für die Johanniter in Oberbayern. Die Hilfsorganisation unterhält eine eigene Drohnenstaffel, die etwa bei der Suche nach vermissten Personen unterstützt oder bei Großbränden die Feuerwehr auf Glutnester hinweist. Hauptberuflich ist Roman Experte für Produktionsdrucksysteme. Doch ein- bis zweimal im Monat geht auf seinem Handy der Alarm los, manchmal mitten in der Nacht, dann macht er sich mit einer Handvoll Kolleg*innen auf den Weg zu einem Hilfseinsatz. Denn so ein Drohneneinsatz ist Teamwork: einer fungiert als Pilot des Spezial-Quadrocopters mit Wärmebildkamera und Temperatursensor, einer hat den Monitor im Blick, einer übernimmt die Koordination mit der Einsatzleitung – im Notfall ist immer genug zu tun. „Ich mag das coole Equipment und das kollegiale Miteinander“, sagt Roman. „Und es ist ein wahnsinnig gutes Gefühl, anderen Menschen zu helfen.“
Konica Minolta Deutschland: Auszeichnung als „Ehrenamtsfreundlicher Betrieb“
Im Herbst 2025 wurde Konica Minolta vom bayrischen Innenministerium als „Ehrenamtsfreundlicher Betrieb“ ausgezeichnet. Als Anerkennung dafür, dass Roman für seine Einsätze im Fall des Falles bezahlt freigestellt wird. Auch beim verheerenden Hochwasser in Süddeutschland 2024 wurden Mitarbeitende, die sich bei anerkannten Organisationen freiwillig engagierten, unter Lohnfortzahlung freigestellt (zusätzlich zu offiziellen Einberufungen, bei denen Ehrenamtliche per Gesetz freigestellt werden müssen).
„Ein wahnsinnig gutes Gefühl“: Roman Czech, Field Service Technician Professional Printing, bei einem ehrenamtlichen Drohneneinsatz
Verena: Stütze für Menschen mit Demenz
Wenn eine Person an Demenz oder Vergesslichkeit erkrankt, kann das für die Familie sehr belastend sein. Wer sich um erkrankte Angehörige kümmert, freut sich deshalb über Hilfe und Unterstützung. Verena Nikischer, Front Office Agent am Standort in Wien, engagiert sich seit mehreren Jahren beim „Café Zeitreise“ der Caritas, das genau diese Art von Hilfe leistet: Ehrenamtliche bieten einen Nachmittag lang ein unterhaltsames Freizeitprogramm für Betroffene, das Spaß macht und kleine Erfolge ermöglicht, von Ballspielen bis zum Backen von Keksen. Die Angehörigen haben in der Zwischenzeit die Gelegenheit, sich unter fachkundiger Anleitung über Erfahrungen auszutauschen, Lösungen für Probleme zu finden oder sich einfach mal fallen zu lassen. „Es kann sehr schwierig sein, mit Betroffenen zu arbeiten“, sagt Verena, die sich in eigenen Seminaren auf die Aufgabe vorbereitet hat. „Aber es sind auch sehr schöne Erlebnisse und es entwickeln sich schöne Beziehungen. Ich engagiere mich auch aus Dankbarkeit für die Menschen, die sich um meine Eltern gekümmert haben.“
Konica Minolta Österreich: Sonderurlaubstag für soziales Engagement
Konica Minolta bietet Beschäftigen in Österreich seit dem aktuellen Geschäftsjahr einen Sonderurlaubstag für ehrenamtliches Engagement – wie etwa für jenes von Verena beim Café Zeitreise.
„Ich engagiere mich aus Dankbarkeit“: Verena Nikischer (links), Front Office Agent und ehrenamtliche Mitarbeiterin beim Café Zeitreise, mit Ursula Walther, Leiterin des „Café Zeitreise“ im Pfarrheim St. Othmar Mödling
Andreas: Rollentausch für mehr Teilhabe
Einen Jobtausch der besonderen Art bietet der Aktionstag „Schichtwechsel“ in Deutschland: Mitarbeitende in Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes lernen Organisationen kennen, die sich auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen konzentrieren: etwa Werkstätten oder Tagesförderstätten. Menschen mit Behinderungen wiederum lernen Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes kennen. 4.800 Personen nahmen beim jüngsten „Schichtwechsel“-Tag im September teil, davon mehrere von Konica Minolta. „Ein sehr perfekter Tag mit Menschen, die das Herz auf der richtigen Seite haben“, sagt Andreas Galilea, Account Executive im Team für Kirche und Soziales, der den Arbeitstag in der Werkstatt für angepasste Arbeit (WfaA) in Düsseldorf verbrachte. Der Aktionstag soll Vorurteile und Barrieren abbauen und Inklusion fördern. Denn Teilhabe und gleiche Chancen sind eine Bereicherung für alle.
Konica Minolta Deutschland: Engagement für die Sozialwirtschaft
Konica Minolta hat in Deutschland ein eigenes Team, das auf Lösungen für die Sozialwirtschaft spezialisiert ist, darunter for.CARE, eine Software etwa für Werkstätten, besondere Wohnformen und Kitas. Den Kolleg*innen in diesem Team ist die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Organisationen der Sozialwirtschaft besonders wichtig. Daher engagieren sie sich auch in Aktionen wie dem „Schichtwechsel“.
„Ein sehr perfekter Tag“: Andreas Galilea, Account Executive Kirche und Soziales, und Mirko Tyczynski, Mitarbeiter WfaA Düsseldorf