Serversicherheit testen: Erste Schritte zur sicheren IT-Infrastruktur

| 21 Jänner 2022

Die Cyberkriminalität nimmt weltweit zu und Angreifer entwickeln immer ausgefeiltere Methoden, um ihren Opfern auf verschiedensten Wegen Schaden zuzufügen oder sie zu erpressen. Neben Privatpersonen sind auch viele Unternehmen anfällig für entsprechende Attacken. Diese sind sich oft nicht bewusst, dass sie sensible Betriebs- und Kundendaten auf Servern mit Sicherheitslücken ablegen, zu denen sich Hacker leicht Zugang verschaffen können.


Das bedeutet, Daten lassen sich stehlen, kompromittieren oder manipulieren. Der wirtschaftliche Schaden und die mögliche Rufschädigung sind für das betroffene Unternehmen häufig beträchtlich. Rechtliche Schwierigkeiten können ebenfalls hinzukommen, wenn Kundeninformationen nicht ausreichend geschützt wurden. Um das zu verhindern, ist es nicht nur ratsam, sondern auch notwendig, die eigene Serversicherheit zu testen, die Wirksamkeit von Maßnahmen zu überprüfen und regemäßig anzupassen.

Die Sicherheit von Servern kann nur durch das Zusammenspiel verschiedenster Faktoren gewährleistet werden. Relevant sind jegliche Tools und Prozesse, die dabei helfen, den Server sowie die von ihm bereitgestellten Dienste abzusichern. Grundsätzlich muss jeder Server mindestens die drei Schutzziele der Informationssicherheit - Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit - erfüllen. Um diese Ziele zu gewährleisten und die Sicherheit des Servers zu erhöhen, ist ein Aspekt und wichtiger Ansatzpunkt das Aufspüren und Beseitigen möglicher Angriffspunkte.
 

Prüfung verdächtiger Prozesse: Schwachstellenscans und Pentests

 

Kein IT-System und kein Server ist hundertprozentig vor allen Bedrohungen geschützt. Meistens haben die Nutzer aber keinen Überblick über die Schwachstellen, die Cyberkriminelle ausnutzen können. Ein Schwachstellenscan kann hier helfen, denn er hat das Ziel, mögliche Gefahrenquellen aufzudecken. Aus dem Scan geht ein Bericht hervor, welcher die Sicherheitsdefizite des geprüften Systems oder Servers beschreibt. Wenn Unternehmen diesen Bericht auswerten und bewerten, können im Anschluss entsprechende Maßnahmen abgeleitet und mögliche Angriffspunkte reduziert werden.

Ein Pen- oder Penetrationstest ist eine Maßnahme, mit der Systeme gezielt auf ihren Sicherheitszustand untersucht werden können. Mit Hilfe des Tests werden Schwachstellen und Konfigurationsfehler ausgenutzt, um unter anderem Verteidigungsmechanismen und die Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien zu prüfen. Ist dieser Testangriff erfolgreich, versuchen Tester tiefer in das kompromittierte System oder Netzwerk vorzudringen, schrittweise höhere Sicherheitsfreigaben zu erlangen und an sensiblere Ressourcen zu gelangen. Die Pentester arbeiten wahlweise mit den durch das Unternehmen zur Verfügung gestellten Daten und Informationen, oder sammeln diese - wie echte Cyberkriminelle bei einem Angriff - über öffentliche und oft leicht zugängliche Datenquellen.

 

Konstantes Sicherheitsmonitoring

 

Damit ein etablierter Sicherheitsstandard aufrechterhalten und ggf. optimiert werden kann, ist eine kontinuierliche Überwachung der System- und Serveraktivitäten notwendig. Für viele Unternehmen bedeutet es einen erheblichen Mehraufwand, der zum Kerngeschäft hinzukommt.

Um die Verfügbarkeit der Serverdienste sicherzustellen ist unter anderem der Einsatz von Monitoring-Tools und professionellen IT-Fachkräften ein wichtiger Baustein. Diese sammeln und analysieren zahlreiche Sensordaten, die z. B. durch Antiviren-Programme oder Firewalls erzeugt werden und sortieren sie in unterschiedliche Kategorien ein.

Hierzu gehören etwa verdächtige fehlgeschlagene oder sogar erfolgreiche Systemanmeldeversuche oder Malware-Aktivitäten. Auf der Grundlage von zuvor festgelegten Parametern formuliert im nächsten Schritt ein Tool Warnungen und zeigt eine entsprechende Bedrohungsstufe an, auch SIEM genannt. Somit entsteht ein effektives Früherkennungssystem, mit dem sich Angriffe schneller identifizieren und abwehren lassen.

 

Patchmanagement für regelmäßige Sicherheitsupdates

 

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der IT- und Serversicherheit ist das Patchmanagement. Hierbei geht es um Aktualisierungen für verschiedenste IT-Systeme und Software. Schwachstellen, die nach der Veröffentlichung des jeweiligen Produkts entdeckt und anschließend vom Hersteller behoben wurden, können so systematisch auf relevanten IT-Systemen automatisch beseitigt werden. Dieser Prozess gestaltet sich nicht immer einfach, weil sich nicht jede IT-Abteilung stets über alle notwendigen aktuellen Updates und Sicherheitspatches informieren kann. Zudem funktioniert nicht jede Software-Aktualisierung sofort einwandfrei und harmoniert direkt mit allen anderen installierten Programmen.

Durch den hohen Aufwand kommt es häufig zur Überlastung der IT-Abteilungen. Managed Service Provider wie Konica Minolta bieten effektives Patchmanagement als Service und informieren stets über alle verfügbaren und geeigneten Patches. So minimiert sich das Risiko von Cyberangriffen und die Gefahr von Ausfällen wird verringert. Kunden wie Johan Ithlinger, Geschäftsführer und Systemadministrator des Aluminiumherstellers GS Stemeseder sind überzeugt: „Seitdem Konica Minolta das Patchmanagement für uns übernommen hat, läuft unser IT-System absolut sicher und zuverlässig. Ich bin sehr zufrieden.“

 

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Managed Service Provider entlasten IT-Fachkräfte und -Abteilungen

 

Um die Verfügbarkeit der Serverdienste sicherzustellen bedarf es verschiedener Maßnahmen. Im Rahmen von Managed IT Services spezialisieren sich Managed Service Provider wie Konica Minolta darauf, Unternehmen bei diesen und weiteren IT-Sicherheitsbedürfnissen zu helfen. Ein Baustein ist das beschriebene Patchmanagement sowie der Einsatz von Monitoring Tools und professionellen IT-Fachkräften. Neben der technischen Überprüfung auf Schwachstellen sowie deren Beseitigung übernehmen Managed Service Provider auch die Absicherung der Server durch aktive Systemüberwachung oder den Schutz vor Malware. So schaffen es Managed Service Provider IT-Abteilungen zu entlasten und Unternehmen können sich mit einem sicheren Gefühl auf ihr Tagesgeschäft konzentrieren.

Manged IT Services im Überblick:
 


 

Managed IT Services

Die Aufgaben, die im IT-Bereich eines Unternehmens anfallen, sind oft sehr zeitaufwändig und komplex. Das erfordert eine hohe Expertise und vor allem viel Kapazität Ihrer IT-Mitarbeiter. Managed IT Services können hier heldenhaft einspringen und die IT-Abteilung spürbar entlasten.

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