Konica Minolta-Marktstudie: Wie digital ist Österreich?

| 6 Juni 2024

Die digitale Transformation schreitet rasch voran: Mehr als die Hälfte der heimischen Unternehmen gibt an, bereits alle oder die meisten Geschäftsprozesse digitalisiert zu haben. Die Studie „Weiter-Digitalisierung“ warnt jedoch davor, dass der Mittelstand abgehängt werden könnte.



Wir stecken mitten in der digitalen Transformation – aber wo genau? Die Studie „Weiter-Digitalisierung: Chancen und Hürden aus Sicht österreichischer IT-Entscheider*innen“ des Technologie- und Managed-Service-Providers Konica Minolta versucht eine Standortbestimmung. 

150 IT-Entscheider*innen aus unterschiedlichen Branchen sowie aus dem öffentlichen und dem Non-Profit-Bereich in Österreich wurden gefragt, wie sie den Stand der Digitalisierung in ihrer eigenen Organisation einschätzen.  
 



Die Konica Minolta-Studie zeigt: Die meisten Befragten sehen ihre Organisation bereits recht weit fortgeschritten. „Viele österreichische Unternehmen haben große Digitalisierungsschritte hinter sich und befinden sich mitten in einem Prozess, den wir als ,Weiter-Digitalisierung‘ bezeichnen“, sagt Sascha Grenke, Studienleiter und Offering Manager bei Konica Minolta. „Die digitale Transformation ist ein Weg, der niemals endet. Die Technologie entwickelt sich laufend weiter und die Unternehmen müssen damit Schritt halten.“ Allerdings zeigt die große Bandbreite der Antworten: Während manche Befragten ihr Unternehmen als völlig digitalisiert einstufen, befinden sich andere noch eher am Anfang. 
 

Mittelstand droht abgehängt zu werden

Mehr als die Hälfte der Unternehmen gibt an, dass sie bereits alle oder die meisten ihrer Prozesse digitalisiert hat. Die Detailauswertung legt nahe, dass größere Betriebe mit mehr als 500 Beschäftigten in der Digitalisierung weiter sind: Nur 10 % von ihnen sagen, dass sie keine oder nur wenige Prozesse digitalisiert hätten, während es bei Unternehmen mit 51 bis 500 Beschäftigten 22 % sind. 

„Großunternehmen und Mittelstand stehen in Sachen Digitalisierung vor sehr unterschiedlichen Herausforderungen“, sagt Grenke von Konica Minolta. „Während es bei den Großen oft darum geht, unterschiedliche Systeme miteinander zu verknüpfen und die entsprechende Komplexität zu bewältigen, kämpfen die Kleineren vor allem mit Engpässen beim Personal. Sie drohen abgehängt zu werden und in der analogen Welt stecken zu bleiben.“ 
 

Digitalisierung: Erfolgsfaktor Mensch 

 

Die Unternehmen kämpfen vor allem mit der Optimierung ihrer laufenden Prozesse und dem Mangel an Fachkräften. Vor allem kleinere Betriebe mit 51 bis 500 Beschäftigten leiden unter dem engen Arbeitsmarkt: Sie bezeichnen den Mangel an IT-Expertise als ihre größte Herausforderung. 
 

Organisationen wollen effizienter und sicherer werden 

 

Eine große Mehrheit der Unternehmen hat bereits Projekte zur digitalen Transformation implementiert. Bei den Gründen für solche Projekte werden unter anderem höhere Effizienz, geringere Kosten und mehr Sicherheit genannt. „So wird versucht, mit dem Wettbewerb mitzuhalten und auch Investitionskosten zu rechtfertigen“, sagt Konica Minolta Experte Grenke. Doch auch die Antworten „Notwendige Modernisierung“ und sogar „Weil es jeder tut“ seien absolut berechtigt. „Denn gewisse Digitalisierungsschritte werden heutzutage einfach erwartet. Kund*innen wie auch Mitarbeitende und Geschäftspartner*innen wollen komfortable, und das bedeutet oft: digitale Prozesse.“ 

 

Digitale Dokumente: Sprungbrett in die Zukunft 

 

Papier wird in vielen Büros weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Zugleich sind die heimischen Unternehmen intensiv dabei, ihre Papierdokumente in elektronische Formate umzuwandeln und Cloud-Lösungen zu implementieren, um Dateien speichern und teilen zu können. 

„Viele Unternehmen beginnen ihre digitale Transformation mit der Digitalisierung von Papierdokumenten“, erklärt Studienleiter Grenke. „Das ist zugleich die notwendige Voraussetzung für die erfolgreiche Weiter-Digitalisierung wie das Automatisieren von Prozessen, mobiles Arbeiten, das Verknüpfen mit anderen Systemen oder intelligente Datenanalyse.“ 
 

 

„Die Daten sollen fließen“ 

 

Stichwort Verknüpfung: In der Digitalisierungsstudie von Konica Minolta wurde auch abgefragt, wie gut die unterschiedlichen IT-Systeme miteinander verbunden sind. Der Mittelwert ist wieder relativ hoch, ebenso jedoch die Bandbreite der Antworten
 


„Die Konnektivität der Systeme ist entscheidend für reibungsfreie digitale Prozesse“, sagt Grenke. „Nur wenn wir aus den Datensilos rauskommen, können wir Prozesse umfassend digitalisieren. Wenn sich zwei Beschäftigte einen Schreibtisch teilen, ist es schließlich auch effizienter, wenn sie direkt miteinander reden und nicht via Brief kommunizieren. Das Gleiche gilt für IT-Systeme. Die Daten sollen möglichst ungehindert fließen.“ 

Bestimmen Sie Ihren digitalen Reifegrad!

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